API und Formate

Acht Schritte vom Rohsatz zur zugestellten Rechnung.

Die API ist die Seite mit der ganzen Fachlichkeit — und sie baut fast nichts Neues. Nahezu jeder Baustein ist bereits Teil der E-Rechnungs-Werkzeuge und wird hier in Schreibrichtung genutzt.


Die Kette

Fällt die Prüfung negativ aus, wird nicht versendet.

  1. Extract annehmengegen ein Schema prüfen, Mapping-Version abgleichen.
  2. Mapping anwendenRegelbaum auswerten, Umsetzungen ausführen, Kategorien ermitteln. Ergebnis ist das neutrale BT-Modell.
  3. Rechnen und prüfendie EN-Rechenregeln, Summen, die Rechenprobe auf Positionsebene.
  4. Kennungen prüfenformal und, wo möglich, online.
  5. XML erzeugenje Zielformat.
  6. Validierenüber den KoSIT-Validator, mit dem Prüfprofil des Kunden.
  7. PDF/A-3 erzeugenbei ZUGFeRD das XML einbetten.
  8. Versenden und Status zurückmelden.

Der Befund geht im Klartext zurück nach SAP, nicht als Schematron-Rohtext.


Wiederverwendung

Was aus den vorhandenen Werkzeugen kommt.

Referenzdaten
Feldkatalog, Codelisten, Kennungsschemata, Ländercodes. Grundlage der Umsetzungen — und der Grund, warum diese Kataloge nicht in SAP gepflegt werden müssen.
Neutrales Modell
Dasselbe Modell, das der Viewer zum Lesen nutzt, hier in Schreibrichtung.
Prüfprofile
Kundenspezifische Regeln zusätzlich zum offiziellen Regelwerk, entworfen im Rule Studio — die Antwort auf „Ist meine Rechnung formal korrekt?“.
Regelkatalog
Erklärt jeden Befund im Klartext, inklusive Rechtsgrundlage.
Visualizer und Layout Studio
Erzeugen das Rechnungs-PDF, hängen die Beilagen aus dem Archiv an und betten bei ZUGFeRD das XML ein. Damit entfällt SAPscript für die E-Rechnung, und das Sichtbild ist überall gleich.
Viewer
Vorschau im Portal und im Fehlerfall: Was steht wirklich im XML?
Abgleich PDF gegen XML
Vor dem Versand — fängt genau die Fehler, die ein Kunde später reklamiert.

Der Visualizer verdient Hervorhebung: Das XML ist das Original, aber ein Mensch will ein Dokument sehen. Wenn das PDF aus demselben Modell entsteht wie das XML, können die beiden nicht auseinanderlaufen.


Das Sichtbild

Das XML ist der Beleg. Gesehen wird das PDF.

Weil beides aus demselben Modell entsteht, können sie nicht auseinanderlaufen. Und weil das Layout aus der E-Rechnungsverarbeitung kommt, ist es eine Datei und kein Programm — SAPscript und Smartforms entfallen für die E-Rechnung samt Entwicklungsberechtigung, Transport und Testsystem.

Im Standard enthalten

Visualizer

Feste, mitgelieferte Layouts. Sie wählen eines aus und hinterlegen Logo, Absenderzeile und Fußtext. Das deckt den Regelfall ab und braucht kein Projekt.

Als Zusatz

Layout Studio

Wenn das Firmenlayout vorgegeben ist oder die bisherige SAPscript-Ausgabe abgelöst wird: eigenes Rechnungsformular per Drag-and-drop — DIN-5008-Raster, Bänder, Spalten-Designer für die Positionstabelle, Sichtbarkeitsbedingungen.

Ein Layout für alle Belegarten
SD-Faktura, Gutschrift aus der Rechnungsprüfung, Konsignationsabrechnung, FI-Rechnung — alle liefern dasselbe BT-Modell. Das Layout arbeitet auf BT-Nummern und ist deshalb belegartunabhängig. Heute braucht jede Ausgabe ihr eigenes Formular.
Beide Betriebsformen
Die Layoutdefinition ist Daten, kein Code. Dieselbe Datei rendert in der Cloud und im eigenen Haus.
Beilagen aus dem Archiv
Zeitnachweise, Lieferscheine und Zeichnungen hängt derselbe Renderer an. Ohne ihn bräuchte es einen zweiten Weg, Seiten an ein PDF zu hängen.

Betriebsform

Dieselbe Schnittstelle, zwei Orte.

In der Cloud

Der Regelfall. Formatpflege, Regelwerksaktualisierungen und Online-Prüfungen laufen zentral — im SAP-System muss dafür nichts angefasst werden.

Im eigenen Haus

Dieselbe Schnittstelle als Installation beim Kunden. Der Unterschied liegt nicht im Betriebsort, sondern darin, was die Firewall passiert: außen ankommt nur die fertige, geprüfte Rechnung — und die geht dorthin, wohin sie ohnehin geht, zum Empfänger. Damit entfällt die Diskussion über Auftragsverarbeitung und Aufbewahrung bei Dritten.


Wie sieht das in Ihrem System aus?

Welche Zielformate Sie brauchen und ob die Cloud für Sie in Frage kommt, sind zwei Fragen, die wir früh klären sollten.