Layout Studio

Das Rechnungsformular wird eine Datei, kein Programm.

Das XML ist der Beleg — gesehen wird das PDF. Das Layout Studio baut dieses Sichtbild per Drag-and-drop auf einem DIN-5008-Raster, aus denselben BT-Feldern, aus denen auch das XML entsteht. Beide können damit nicht auseinanderlaufen.


Warum überhaupt

Vier Gründe, die in SAP entstehen.

SAPscript und Smartforms entfallen
Bisher wird das Rechnungsformular in SAP gepflegt — mit Entwicklungsberechtigung, Transport und Testsystem. Kommt das Layout aus der E-Rechnungsverarbeitung, ist es Customizing.
Ein Layout für alle Belegarten
SD-Faktura, Gutschrift aus der Rechnungsprüfung, Konsignationsabrechnung, FI-Rechnung — alle liefern dasselbe BT-Modell. Das Layout arbeitet auf BT-Nummern und ist deshalb belegartunabhängig. Heute braucht jede Ausgabe ihr eigenes Formular.
Dieselbe Datei in beiden Betriebsformen
Die Layoutdefinition ist Daten, kein Code. Sie rendert in der Cloud genauso wie auf dem eigenen Server.
Beilagen aus dem Archiv
Zeitnachweise, Lieferscheine und Zeichnungen hängt derselbe Renderer an. Ohne ihn bräuchte es einen zweiten Weg, Seiten an ein PDF zu hängen.

Zwei Stufen

Auswählen genügt meistens.

Im Standard enthalten

Visualizer

Feste, mitgelieferte Layouts. Sie wählen eines aus und hinterlegen Logo, Absenderzeile und Fußtext. Das deckt den Regelfall ab und braucht kein Projekt — die meisten Häuser kommen damit aus.

Als Zusatz

Layout Studio

Wenn das Firmenlayout vorgegeben ist oder die bisherige SAPscript-Ausgabe eins zu eins abgelöst werden soll: eigenes Formular, selbst gebaut, ohne Entwicklungsauftrag.


Was der Designer kann

Raster, Bänder, Bedingungen.

Layout Layout

DIN-5008-Raster

Anschriftfeld, Falzmarken, Lochmarke, Informationsblock an den Stellen, an denen die Norm sie erwartet. Das Fensterkuvert passt, ohne dass jemand nachmisst.

List List

Bänder und Spalten

Kopf, Positionstabelle, Summenblock, Fuß als Bänder. Für die Positionstabelle ein Spalten-Designer: welche BT-Felder, in welcher Breite, mit welcher Ausrichtung.

Eye Eye

Sichtbarkeitsbedingungen

Ein Block erscheint nur, wenn es ihn gibt — Skontozeile, Befreiungshinweis, Vorauszahlung, abweichender Zahlungsempfänger. Kein leerer Platzhalter auf dem Papier.

Die Felder kommen aus demselben BT-Katalog, den auch das Mapping Studio verwendet. Wer dort ein Feld belegt hat, findet es hier wieder.


Das Werkzeug

Bausteine auf ein Blatt ziehen.

Vorlage „Klassisch“ auf A4, mit 10-mm-Raster. Links die Bausteine mit ihren Maßen — Logo, Verkäufer, Käufer, Rechnungsdaten, Positionen, Summen, Zahlung, Freitext, Fußzeile. Jeder trägt die BG- oder BT-Nummer, aus der er sich speist, und auf dem Blatt lässt er sich verschieben und in der Breite ändern. Umgeschaltet wird zwischen Feldnamen und Beispieldaten, sodass sichtbar ist, was der Empfänger später sieht. Rechts das Layout-JSON: Maße in Millimetern, Ursprung oben links. Das ist die Datei, die das PDF-Backend liest — heraus kommt PDF/A-3.


Welches Formular soll abgelöst werden?

Schicken Sie mir ein PDF Ihrer heutigen Rechnung. Daran lässt sich in zehn Minuten sagen, ob der Visualizer reicht oder ob es das Layout Studio braucht.