Die Studios

Drei Werkzeuge, ein Datenmodell.

Was eine Rechnung enthält, was sie erfüllen muss und wie sie aussieht — das sind drei Fragen. Für jede gibt es ein eigenes Werkzeug. Alle drei arbeiten auf demselben BT-Katalog, alle drei erzeugen Dateien statt Programme, und keines davon braucht eine Entwicklungsberechtigung in SAP.


Arbeitsteilung

Wer macht was.

Inhalt

Mapping Studio

Welches SAP-Feld wird zu welchem BT-Feld? Das Mapping Studio verbindet Belegfelder, Stammdaten und Z-Tabellen mit dem Rechnungsmodell — für jede Belegart, für jedes Zielformat.

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Prüfung

Rule Studio

Was muss gelten, damit die Rechnung rausgehen darf? Eigene Regeln über dem Standardprüfsatz — Hauskonventionen, Kundenanforderungen, § 14 UStG — als Regelwerk, nicht als User-Exit.

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Sichtbild

Layout Studio

Wie sieht die Rechnung aus, die der Empfänger öffnet? Das PDF entsteht aus denselben BT-Feldern wie das XML, auf einem DIN-5008-Raster. SAPscript und Smartforms entfallen.

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Gemeinsame Grundlage

Vier Eigenschaften, die alle drei teilen.

Derselbe BT-Katalog
Ein Feld, das im Mapping Studio belegt wurde, steht im Rule Studio zur Prüfung und im Layout Studio zur Anzeige bereit. Es gibt keine zweite Feldliste, die jemand nachpflegen müsste.
Daten statt Code
Mapping, Regelwerk und Layout sind Dateien. Sie werden versioniert, exportiert, importiert und weitergegeben — nicht kompiliert und nicht transportiert.
Ohne Entwicklungsberechtigung
Wer heute ein Feld ergänzen will, braucht einen ABAP-Entwickler, ein Testsystem und einen Transport. Hier genügt Customizing. Das ist der Unterschied zwischen zwei Wochen und einem Nachmittag.
In beiden Betriebsformen identisch
Dieselbe Datei wirkt in der Cloud genauso wie auf dem eigenen Server. Ein Wechsel der Betriebsform ändert an den Werkzeugen nichts.

Reihenfolge

In welcher Reihenfolge man sie braucht.

  1. Erst gar nicht. Die acht Standard-Mappings, der mitgelieferte Prüfsatz und der Visualizer decken den Regelfall ab. Viele Häuser kommen damit dauerhaft aus und brauchen kein Studio.
  2. Dann das Mapping Studio. Der erste Bedarf entsteht fast immer beim Inhalt: ein Feld aus einer Z-Tabelle, eine Bestellnummer aus dem Kopftext, eine abweichende Leitweg-ID je Buchungskreis.
  3. Dann das Rule Studio. Sobald klar ist, welche Fehler wiederkehren, lohnt es sich, sie vor dem Versand abzufangen statt hinterher zu korrigieren.
  4. Zuletzt das Layout Studio. Erst wenn das Sichtbild wirklich vom Standard abweichen soll — eigenes Positionsraster, Beilagen aus dem Archiv, mehrere Marken unter einem Dach.

Die Werkzeuge sind einzeln oder im Bündel lizenziert, jeweils als Jahreslizenz. Beratungshäuser erhalten eine Partnerlizenz, die die Weitergabe der erzeugten Mappings, Regelwerke und Layouts an eigene Kunden einschließt. Die Zahlen stehen auf der Preisseite.


Welches Feld fehlt Ihnen heute?

Nennen Sie mir ein konkretes Beispiel aus Ihrem Haus — ein Feld, eine Prüfung oder eine Layout-Anforderung. Daran lässt sich am schnellsten zeigen, welches Werkzeug Sie wirklich brauchen und welches nicht.