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Mapping Studio: SAP-Felder der E-Rechnung zuordnen, ohne Programmierung

Im Mapping Studio legen Sie fest, aus welchem SAP-Feld jedes Feld der E-Rechnung kommt. Links steht der Feldkatalog der Norm EN 16931, in der Mitte das gerade bearbeitete Feld, rechts die SAP-Tabellen Ihres Systems. Das Ergebnis ist eine Datei, die das SAP-Add-on zur Laufzeit liest.

  • Frei, offener Quellcode

  • Läuft im Browser

  • Ihre Z-Tabellen eingeschlossen

Auf einen Blick

Das Mapping ist Customizing und kein Programm. Wer eine neue Quelle braucht, ändert eine Datei und beantragt keinen Transport. Das Studio ist frei und läuft im Browser, ohne Installation.


Das Werkzeug

Links der Katalog, in der Mitte das Feld, rechts die Quelle

Ein Mapping ist kein Textdokument, das jemand abtippt, sondern eine Arbeitsfläche mit drei Spalten. Der Stand ist jederzeit ablesbar: wie viele Pflichtfelder belegt sind und welche noch offen sind.

Ein Mapping im Überblick. Links der Feldkatalog mit Status je BT-Nummer, in der Mitte Szenario, Kopfquelle und Auslöser, also welche Belege dieses Mapping überhaupt erzeugt, rechts die eingelesenen SAP-Tabellen. Unten die offenen Pflichtfelder: eine Arbeitsliste, keine Fehlermeldung.

Ein Feld im Detail. BT-27, der Name des Verkäufers, entsteht hier aus ADRC-NAME1 und ADRC-NAME2, verkettet mit Leerzeichen. Jeder Teil zeigt den vollständigen Zugriffspfad von BKPF über RBKP und LFA1 bis ADRC. Der Pseudocode darunter ist das, was am Ende wirklich ausgeführt wird, lesbar, bevor irgendetwas erzeugt wird.


Vier Quellarten

Tabelle, Struktur, Text, Dokument

Tabelle

Der Normalfall: ein Lesezugriff mit den Bedingungen des Zugriffspfads, zur Laufzeit aufgelöst.

Struktur

Die Daten kommen aus einem Baustein, etwa der SD-Fakturaausgabe. Interne Tabellen der Struktur werden über die Schlüssel verbunden, genau wie die Pfade es beschreiben.

Text

Langtexte aus MM und SD sowie Standardtexte. Das Mapping nennt Textobjekt, Text-ID, Textname und Sprache; der Name ist oft ein Muster aus Belegfeldern.

Dokument

Archivdokumente mit Objekt, Dokumentart und Auswahl bei mehreren Treffern, als Anhang im XML oder als Beilage im PDF, mit Grenzen für Größe und Anzahl.

Was Sie davon haben: Alle vier Quellarten sind deklarativ beschrieben, und keine erzwingt kundenspezifischen Code.


Mehr als Felder zuordnen

Was ein Mapping ausdrücken kann

  • Bedingungen in den Zugriffspfaden

    Gleich, ungleich, leer, nicht leer, in einer Liste, nach Muster, größer und kleiner, etwa um bei Texttabellen die Sprache zu wählen oder statistische Positionen auszublenden.

  • Belegvariablen

    Werte, die einmal je Beleg ermittelt und überall wiederverwendet werden. Das wichtigste Beispiel ist die Sprache des Empfängers: aus der Faktura, sonst aus dem Stammsatz, sonst Deutsch.

  • Regeln statt Code

    Feld, Konstante, Verkettung, Berechnung, Wenn/Dann, Fallunterscheidung, Wertzuordnung und Funktionen. Der Pseudocode unter jedem Feld ist das, was am Ende ausgeführt wird.

  • Wertzuordnung

    Eine Regel schlägt einen SAP-Wert in einer Wertetabelle nach: den Zahlweg für die Zahlungsart, Vertriebsbelegtyp, Fakturatyp und Fakturaart für die Rechnungsart, das Steuerkennzeichen für die Steuerkategorie. Die Tabellen werden auf dem Verarbeitungsserver gepflegt, ohne das Mapping anzufassen.

  • Konditionssteuerung

    Welche Konditionen in den Preis gehen, welche als Zu- oder Abschlag erscheinen, ob eine Position nur ihre Summe zeigt und wie Unterpositionen behandelt werden, legen Sie je Verkaufsorganisation, Fakturaart und Kalkulationsschema in Wertetabellen fest.

  • Kennungen mit Schema

    Auch die Attribute der Norm, etwa das Schema einer GLN oder einer Peppol-Kennung, sind eigene Felder und werden zugeordnet wie jedes andere.

Wie die Tabellen eines Mappings zusammenhängen, zeigt das Mapping-Diagramm; dieselbe Zuordnung als Liste zum Nachlesen liefert die Mapping-Liste. Mehr zu den Tabellen auf dem Server steht unter Wertetabellen und Konditionen.


Kundeneigene Felder

Ihre Z-Felder ergänzen statt ersetzen

Eigene Felder in Standardtabellen sind in Projekten der Regelfall. Technisch liegen sie in Append-Strukturen, fachlich gehören sie in dieselbe Tabelle.

Vollständig ersetzen

Die Tabelle wird komplett exportiert. Nachteil: mehrere hundert Felder in der Auswahlliste, die auf die E-Rechnung zugeschnittene Auswahl geht verloren, und Aktualisierungen der Bibliothek überschreiben sie.

Ergänzen, empfohlen

Eine zweite Datei zur selben Tabelle enthält nur die zusätzlichen Felder. Beim Laden werden sie auf die Basisdefinition gelegt und als kundeneigen markiert. Die Basisbibliothek bleibt aktualisierbar.

Was Sie davon haben: kein User-Exit, kein Transport, keine Entwicklerberechtigung. Eine zusätzliche Quelle ist Customizing und kein Entwicklungsauftrag.


Selbst ausprobieren

Die Demo, direkt hier auf der Seite

Die Demo hat die Tabellenbibliothek und zwei fertige Mappings eingebaut: SD-Faktura ist geladen, FB70 wählen Sie oben über „Beispiel laden“. Klicken Sie links ein Feld an und sehen Sie in der Mitte, woher sein Wert kommt. Alles bleibt in Ihrem Browser; „Speichern“ lädt die Mapping-Datei herunter.

Das Studio zeigt drei Spalten nebeneinander und braucht dafür einen breiten Bildschirm.

Im eigenen Fenster öffnen →


Wie sieht das in Ihrem System aus?

Ihre Z-Tabellen und Z-Felder sind kein Sonderfall, sondern der Normalfall. Zeigen Sie mir eine Belegart, und ich zeige Ihnen das Mapping dazu.